Franz Pfeiffer, Verein kunst-projekte

Franz Pfeiffer bezeichnet sich als waschechten Ottakringer, eigentlich Neulerchenfelder, der seine Zeit sehr gerne am Yppenplatz verbringt. Diese Gegend erinnert ihn besonders an seine Kindheit, da er hier aufgewachsen ist und Fahrradfahren gelernt hat. Herr Pfeiffer begann seine berufliche Laufbahn anfangs im Bereich Maschinenbau, dann war er in der Unternehmensberatung tätig. Seit 11 Jahren ist er in der Kunstszene daheim, wo er gemeinsam mit seiner Frau Ursula Pfeiffer, den Verein „Kunst-Projekte Galerie 38“ und am Yppenplatz das Programm „menschen. kulturen. reflexionen“ betreibt.

Wien ist für ihn multikulturell, seiner Schätzung nach sind: „49 % Migranten, 20 % Menschen mit Handicap, 20 % Lesben und Schwule und dann gibt es auch noch die ausgegrenzten Hundebesitzer. Dann gibt es möglicherweise einen Menschen, der überbleibt, der nicht multikulturell ist. Und den nenne ich den Steinscheißer Karlie.“

Seine persönliche Botschaft vermittelt Franz Pfeiffer in Anlehnung an eines seiner Kunstprogramme, das den Titel trägt: „Menschen, Menschen sind´ma alle“. „Ich denke, im Moment sind China und Japan sehr verfremdet, aber wie schon Kral Kraus gesagt hat: ‚Olle Chineser san´Japaner´!“

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